Eine Verkostung kann mit Neugier beginnen. Die Leitlinien des Internationalen Olivenrats zur genussorientierten Verkostung stellen Freude, das Erkunden von Düften und die Entdeckung persönlicher Vorlieben in den Mittelpunkt. [1]

Zuerst der Duft

Achten Sie auf den Duft des Öls. Das Riechen hilft, sein Aromaprofil zu erkunden: Manche Öle erinnern an Gras oder andere pflanzliche Noten, andere an Früchte. Sie müssen nicht sofort das perfekte Wort dafür finden.

Dann der Geschmack

Beobachten Sie, wie sich die Eindrücke im Mund verändern. Fruchtigkeit, Bitterkeit und Schärfe verdienen ebenso Aufmerksamkeit wie Intensität und Ausgewogenheit. Die Farbe hingegen bestimmt nicht die Qualität: Bei professionellen Verkostungen wird sie nicht zur Beurteilung herangezogen.

Probieren Sie einen Vergleich

Eine kleine Übung: Wählen Sie zwei verschiedene Öle, notieren Sie jeweils drei Wörter und probieren Sie beide zum selben Gericht. Welches weckt Ihre Neugier? Welches würden Sie häufiger verwenden? Bewahren Sie die Notizen für eine zweite Verkostung auf.

Bei dieser Übung geht es darum, Geschmack zu erkunden. Für die professionelle Klassifizierung ist ein geschultes Panel erforderlich. Wenn Sie unter Anleitung mehr erfahren möchten, entdecken Sie unsere Poldo-Erlebnisse rund um Olivenbäume und natives Olivenöl extra.

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